„Alles auf Null“: So beschreibt Marcus Noack seine Herangehensweise an seine neuen kulinarischen Aufgaben – und möchte die bisher gängigen Erwartungen seiner Gäste an typische Gourmetrestaurant umkrempeln und neu definieren. Der neue Chefkoch des Gourmetrestaurants Wildberg im Landhotel Lammershof, das in den urigen Stuben zudem frische Landhausküche bietet, erlernte sein Handwerk 2001 im Four Seasons Hotel Berlin. Direkt im Anschluss zog es ihn ins Ausland, wo er mehrere namhafte Stationen in Chicago, Dublin, den Malediven und Australien vorzuweisen hat, wie beispielsweise bei Peter Gilmore im Quay Restaurant in Sydney. 2010 zog es ihn zurück nach Deutschland, wo er sich als Sous-Chef unter Anderem bei Andreas Krolik im Brenners Parkhotel Baden-Baden und Christian Jürgens im Restaurant Überfahrt am Tegernsee verdient machte. Nachdem er seit 2017 die Geschicke der kürzlich verkauften Stromburg von Johann Lafer leitete, wo er bereits im ersten Jahr seinen eigenen Stern erkochte, wechselt er nun in den Lammershof und Wildberg.

Marcus Noack schätzt die für die Region einmaligen Bisonprodukte des Hauses

Im Letzteren wird Marcus Noack zukünftig auf saisonale Menüs setzen, die sowohl durch Ihre puristische Produktverliebtheit, als auch durch die Einbindung der eigenen Bisonprodukte, welche seiner Meinung nach einmalig in der Region und Deutschland sind, bestechen werden. Auf Gerichte wie „Tartar vom eignen Bison mit gestockter Sellerie Velouté, Liebstöckelemulsion und Imperial Kaviar“ darf man sich freuen und überraschen lassen. Genau wie bei seinen Gerichten setzt Marcus Noack ebenso auf einen zwanglosen, fast schon familiären Service, welcher einem Abend im Wildberg die entsprechende Wohlfühl-Atmosphäre geben soll. Zuletzt lässt auch die umfangreiche Weinkarte mit ihren lokalen und internationalen feinen Tropfen keine Wünsche übrig.

Diese und viele weitere Empfehlungen stehen in der neuen Ausgabe des Gastroguides espresso. Die 23. Ausgabe ist ab 22.11. im Handel.